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Die Deutsche Grammophon (DG) ist eine der agilsten und renommiertesten Plattenfirmen der Klassikwelt. Gegr 1898 von dem Multitalent Emil Berliner, der als Mit Erfinder der Schallplatte und des Grammophons gilt und bereits 1877 ein Patent f Mikrophone anmeldete, entwickelte sich das Unternehmen zum k Impulsgeber und zur Referenz f ein H spieltechnischer, tontechnischer und gestalterischer Qualit Im Laufe von mehr als einem Jahrhundert haben Legenden wie Leonard Bernstein, Vladimir Horowitz und Herbert von Karajan ebenso f die DG aufgenommen wie die Talente und Stars der vergangenen Jahre und der Gegenwart. Das Portfolio der DG K liest sich wie ein Who’s is Who der klassischen Musik und umfasst Koryph wie Anne Sophie Mutter, Krystian Zimerman, Claudio Abbado, Placido Domingo, Valery Gergiev, Magdalena Kozena, Anna Netrebko, Rolando Villazon, Bryn Terfel und Sting.

Das erste Jahrzehnt (1898 Geschichte der Deutschen Grammophon geht bis in die Anf der Tonaufnahme zur Im Dezember 1898 wird die Firma zusammen mit den ersten Schallplatten und Grammophonfabriken in Hannover gegr Direktoren sind Emil Berliner der aus Hannover stammende amerikanische Erfinder der Schallplatte und des Abspielger und sein Bruder Joseph. Ihre Fabrik verwendet in Amerika hergestellte hydraulische Pressen, um Schellack Platten f die Gramophone Company herzustellen, die in jenem Jahr von Emil Berliners Gesch William Barry Owen in London gegr worden ist und f deren Aufnahmen Emils amerikanischer Partner Fred Gaisberg verantwortlich zeichnet.

Im Jahr 1900, in dem die Deutsche Grammophon Gesellschaft zur Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin wird, setzt sich Berliners Schallplatte gegen Edisons Walze als Industriestandard durch. Gaisberg setzt daraufhin alles daran, dem neuen Medium durch die Verpflichtung ber K zu Ansehen zu verhelfen.

Enrico Caruso macht seine erste Aufnahme f die Gramophone Company 1902 in Mailand. Rasch folgen weitere gro S wie Mattia Battistini, Emma Calv Alessandro Moreschi (der letzte Kastrat), Antonio Scotti, Leo Slezak, Francesco Tamagno (Verdis erster Otello), Geraldine Farrar, Mary Garden und Elena Gerhardt.

Der russische Bass Fjodor Schaljapin ist der erste S der seinen Ruhm der Schallplatte verdankt. 1904 kann die Firma endlich die gro Nellie Melba zu Aufnahmen und ein Jahr sp bringt Gaisberg sein Aufnahmeteam nach Wales auf das Schloss von Adelina Patti, dem gr internationalen Opernstar nach der Melba.

Deutsche Grammophon wird schon bald Hoflieferant der K in Gro und Spanien und erh damit Zustimmung von h Stelle. 1907 bringt die Fabrik in Hannover, die jetzt mit etwa 200 Schallplatten Pressen arbeitet, die erste doppelseitige Platte heraus.

Das zweite Jahrzehnt (1910 erste Orchesteraufnahme erscheint 1910: der Kopfsatz von Griegs Klavierkonzert mit Wilhelm Backhaus, der zwei Jahre zuvor mit St aus Bachs Wohltemperiertem Klavier sein Deb bei der Firma gegeben hat. Ein weiterer ber Pianist, Ignace Jan Paderewski, macht seine ersten Aufnahmen 1911.

1913 sorgt Deutsche Grammophon mit der ersten Gesamtaufnahme eines Orchesterwerks f eine Sensation: Beethovens F Symphonie mit den Berliner Philharmonikern unter ihrem Chefdirigenten Arthur Nikisch erscheint auf vier doppelseitigen Platten zu je 9,50 Mark (vergleichbar heute etwa mit 1,70 in Gro kommt die Aufnahme mehrere Monate verteilt auf einseitig bespielten Platten heraus. In dieser Zeit werden auch Ausz aus Wagners Parsifal mit den Berliner Philharmonikern unter Alfred Hertz ver Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird das Verm der Deutschen Grammophon von der deutschen Regierung beschlagnahmt, da es sich um eine englische Firma und folglich feindliches Eigentum handele. 1916 trennen sich der deutsche und englische Teil der Gesellschaft letzterer wird sp zur EMI. Deutsche Grammophon darf nicht l das Warenzeichen Master Voice ( Stimme seines Herrn verwenden und auch keine im Ausland entstandenen Aufnahmen mehr aus Deutschland exportieren.

Da die Firma keine Aufnahmen von Stars wie Caruso, Melba und Patti verkaufen darf, muss ein neues Repertoire aufgebaut werden. Die Aufnahmet der n Jahre konzentriert sich auf die besten K aus Deutschland und Mitteleuropa.

Das dritte Jahrzehnt (1920 macht der 25 j Wilhelm Kempff seine erste Aufnahme f Deutsche Grammophon (Beethoven), ebenso Elisabeth Schumann ( so pi aus Mozarts Figaro, gesungen in deutscher Sprache).

Damit beginnt ein neuer Weg f die Firma mit K wie der Sopranistin Maria Ivog oder den Dirigenten Hermann Abendroth, Leo Blech und Hans Pfitzner; eingespielt werden m ungek werktreue Auff 1921 nimmt Frida Leider Elisabeths teure Halle aus Tannh auf, Richard Strauss begleitet am Klavier seine eigenen Lieder in der Interpretation von Heinrich Schlusnus,
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der zu einem der wichtigsten S des Labels wird.

Ab 1924 darf DG wieder das alte Warenzeichen Master Voice mit dem dazugeh Hund Nipper verwenden und f Ver in Deutschland die vor dem Krieg produzierten Matrizen nutzen; Exporte erscheinen unter dem Label Polydor. Viele Ver aus dieser Zeit gelten Wagner, h sind die Staatskapelle Berlin unter Leo Blech und die Berliner Philharmoniker unter Max von Schillings zu h wird die elektrische Aufnahmetechnik eingef Deutsche Grammophon hat inzwischen nicht nur die neun Beethoven Symphonien mit der Staatskapelle Berlin unter Oskar Fried und anderen herausgebracht, sondern auch umfangreiche Symphonien wie Bruckners Siebte und Mahlers Zweite. 1926 Wilhelm Furtw seine Bedenken gegen dem neuen Medium und nimmt Beethovens F sowie Webers Freisch mit den Berliner Philharmonikern auf.

Im Beethoven Jahr 1927, in dem DG das amerikanische Brunswick Label enth der Katalog auch Beethovens Symphonien unter Otto Klemperer, Hans Pfitzner und Richard Strauss sowie das Adagio aus Bruckners Achter unter Klem Haydns unter Hans Knappertsbusch, Mozarts Symphonien Nr. 39 und 41 ( unter Strauss, Tschaikowskys unter Bruno Walter und die Fledermaus Ouvert unter Erich Kleiber, alle mit der Staatskapelle Berlin, die auch in Strauss Aufnahme seiner Symphonischen Dichtungen spielt (1926 Berliner stirbt 1928, sein Bruder Emil im folgenden Jahr. Zu der Zeit umfasst die Jahresproduktion der Deutschen Grammophon fast 10 Millionen Schallplatten, und die Fabrik in Hannover besch etwa 600 Mitarbeiter.

Das vierte Jahrzehnt (1930 Jahr 1930 nimmt Ravel mit dem Orchestre Lamoureux seinen Bol f die neue franz Tochter des Unternehmens auf Soci phonographique fran Polydor S. A.

Die Weltwirtschaftskrise l den Schallplattenverkauf einbrechen. 1932 fusioniert Deutsche Grammophon mit Polyphon und verlegt ihren Sitz zur nach Hannover. 1937 wird die Deutsche Grammophon AG nach Jahren weiter sinkender Verkaufszahlen liquidiert und an ihrer Stelle die von der Deutschen Bank und der Telefunken Gesellschaft finanzierte Deutsche Grammophon GmbH gegr zunehmender Einschr durch das Dritte Reich entstehen weiterhin bedeutende Aufnahmen. Im Dezember 1938 wird Herbert von Karajans erste Schallplatte ver (die Ouvert zur Zauberfl mit der Staatskapelle Berlin).

Zu den anderen DG K dieser Zeit geh die Dirigenten Paul van Kempen, Carl Schuricht und Victor de Sabata, die Pianistin Elly Ney, der Geiger Georg Kulenkampff sowie die S Erna Berger, Tiana Lemnitz, Walther Ludwig und Julius Patzak.

Das f Jahrzehnt (1940 Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und angesichts des Mangels an Rohmaterial stagniert das Unternehmen erneut. 1941 wird es vom Elektrokonzern Siemens Halske Produktionsbeschr werden Projekte wie die 1942 entstandene fast vollst Aufnahme der Matth unter Bruno Kittel verwirklicht (die Matrizen werden mit dem U Boot nach Japan gebracht, wo Nippon Polydor 17.000 Kassetten bestellt hat).

Am 9. Mai 1942 verbietet die Gestapo dem Unternehmen formell, Aufnahmen mit j K zu produzieren, und ordnet die Vernichtung aller entsprechenden vorhandenen Einspielungen an.

Doch auch in diesem und dem folgenden Jahr werden noch einige Aufnahmen ver vor allem mit Karajan am Pult der Staatskapelle Berlin, des Concertgebouworkest, der Berliner Philharmoniker und des Turiner Orchesters der RAI, aber auch Strauss Ein Heldenleben unter der Leitung des Komponisten im Jahr 1943.

Nach Kriegsende wird eine kleine Produktionsst f Schallplatten in Berlin er w die zerst Fabrik und Verwaltungsgeb in Hannover wieder aufgebaut werden.

1946 wird Deutsche Grammophon das erste Unternehmen, das f Aufnahmen ausschlie Magnetb verwendet. Im folgenden Jahr wird Archiv Produktion gegr um Alte Musik zu f die ersten Aufnahmen des Labels sind Orgelwerke von Bach, die Helmut Walcha in der Jakobikirche zu L spielt. Walcha bleibt dem Label 30 Jahre lang eng verbunden.

1949 werden die Exklusivrechte am Warenzeichen Master Voice in Deutschland an Electrola (EMI Deutschland) verkauft und die gelbe DG Kartusche mit der Tulpenkrone eingef Jochum, Ferenc Fricsay, der in den 1950er Jahren zu den wichtigsten DG K geh wird, und Dietrich Fischer Dieskau machen ihre ersten Aufnahmen f das nunmehr Label.

Das sechste Jahrzehnt (1950 werden 78 U/min Platten mit maximal 9 Minuten Spielzeit pro Seite eingef Grundlage ist DGs Erfindung der variablen Rillen. Im Jahr darauf bringt das Unternehmen seine ersten 33 U/min Langspielplatten (LP) heraus.

Wilhelm Kempff beginnt 1950 einen neuen Zyklus von Beethovens Klaviersonaten und nimmt 1953 Beethovens Klavierkonzerte auf (beide Werkgruppen spielt er in den 1960er Jahren noch einmal in Stereo ein).

1951 nimmt Furtw seine Beziehungen zu Deutsche Grammophon wieder auf. Das Amadeus Quartet und der Geiger Wolfgang Schneiderhan machen ihre ersten Aufnahmen f DG 1951 bzw. 1952. Nachdem es bereits Brahms, Haydn, Mozart und Schubert eingespielt hat, beginnt das Amadeus Quartet 1959 eine Stereo Gesamtaufnahme mit Beethovens Streichquartetten. Im selben Jahr kehrt Karajan von EMI zur Deutschen Grammophon zur in den n 30 Jahren wird er etwa 330 Schallplatten f DG einspielen, darunter drei Beethoven Zyklen und den kompletten Ring.

Zwei andere Dirigenten haben bedeutenden Anteil an der Entwicklung der starken Position, die Deutsche Grammophon nach dem Krieg im klassischen und romantischen Repertoire erwirbt: Karl B (besonders durch seinen Mozart und Richard Strauss, mit dem B befreundet war) und Rafael Kubelik (vor allem durch seinen Dvo und Smetana, Lohengrin und seinen kompletten Mahler Zyklus).

Der vielseitige amerikanische Dirigent Lorin Maazel wird 1957 unter Vertrag genommen. Archiv Produktion ver in ihren ersten Jahrzehnten Ma setzende Aufnahmen von Musik des Mittelalters und der Renaissance. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Barock, insbesondere dem gesamten Orgelwerk von Bach mit Walcha sowie dem deutschen und italienischen Repertoire unter den Dirigenten Rudolf Baumgartner, Fritz Lehmann, August Wenzinger und Karl Richter, der nach Lehmanns Tod zum wichtigsten Bach Interpreten des Labels wird.

1956 verlegt Deutsche Grammophon ihren Hauptsitz nach Hamburg, die Fabrikation bleibt jedoch in Hannover. Im folgenden Jahr wird DGs neues Markenzeichen,
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die eingef siebte Jahrzehnt (1960 schlie Deutsche Grammophon einen Exklusivvertrag mit Martha Argerich. Weitere gro Pianisten folgen w der n Jahrzehnte.

1962 erscheint Karajans erste Stereoaufnahme der neun Beethoven Symphonien mit den Berliner Philharmonikern erstmals bei DG zur Subskription.