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Die Oldenburger Fans können sich bereits darauf freuen, in der nächsten Saison viele bekannte Gesichter in den eigenen Reihen wiederzusehen. Die EWE Baskets Oldenburg setzen auf einen eingespielten Kader. Und das aus gutem Grund. Schließlich konnte diese Mannschaft in der vergangenen Saison sowohl national als auch international überzeugen. Zwischen Team und Fans entwickelte sich zudem eine besondere Verbindung, die auch in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen wird. Viele Anhänger werden sich mit diesem Team identifizieren können. Die Baskets hoffen sicherlich, dass dies auch Auswirkungen auf den Dauerkarten Verkauf und allgemein die Auslastung der neuen EWE Arena (6.000 Zuschauer) haben wird.

Ein Nachteil dieser Vorgehensweise den man als Fan aber gerne in Kauf nimmt ist die daraus resultierende Offseason Langeweile. Werden keine Spieler ausgetauscht, fehlt der Anhängerschaft ein wenig die Diskussionsgrundlage. Die lange basketballfreie Zeit wird nicht gerade selten in einschlägigen Internetforen damit totgeschlagen, über mögliche neue Spieler, bereits verpflichtete Spieler, Abgänge, Minutenverteilungen und Rotationsdeutsche zu diskutieren. Besonders spannend wird es, wenn die ersten Gerüchte auftauchen. Sei es nun das Auto mit dem Logo eines fremden BBL Standortes, das vor der vereinseigenen Geschäftsstelle parkt oder doch die so genannten Insider Informationen“; all dies macht eine richtig spannende Offseason aus.

Als Oldenburger Fan hat man trotz alledem schon ein paar Spannungsintervalle hinter sich. Auch Vertragsverlängerungen kündigen die Baskets über ihre Twitter Präsenz standesgemäß mit einem Trommelwirbel an. Dies lässt die Spannung steigen und die Tastaturen an den heimischen PC’s glühen. Die Resultate dieser kurzen Spannungsintervalle sind bisher folgende:

Es bleiben: Dru Joyce, Chris Kramer, Kevin Smit, Dominik Bahiense de Mello, Julius Jenkins, Rickey Paulding, Konrad Wysocki, Robin Smeulders, Adam Chubb und Jannik Freese. Dazu zählte auch ich. In Anbetracht der Tatsache, dass die Besetzung auf den großen Positionen in der vergangenen Saison das ein oder andere Mal ein paar Probleme nach sich zog (Missmatches, tlw. Probleme im Rebounding, tlw. fehlende Qualität in der Rotationstiefe), hielten einige die Verpflichtung eines weiteren deutschen Rotationsspielers für sinnvoll.

Idbhi wäre als gestandener Nationalspieler und einer der stärksten verfügbaren deutschen Bigmen sicherlich eine echte Verstärkung gewesen. Außerdem kennt er aus seiner früheren Braunschweiger Zeit bereits das Trainerteam um Machowski und Köchling. Doch spätestens als gestern erste Berliner Zeitungen Idbihis Abgang zu den Bayern aus München vermeldeten, war den Oldenburgern klar, dass Idbihi in der kommenden Saison nicht das Trikot der EWE Baskets tragen wird.

Elias Harris hat sich hingegen noch nicht entschieden, in welchen Farben er nächste Saison auflaufen wird. In Oldenburg könnte er eine wichtige Rolle spielen, wenn Robin Smeulders als Backup auf die Centerposition rutschen würde. Zudem besteht seit ein paar Jahren eine Partnerschaft zwischen den EWE Baskets Oldenburg und Harris‘ College Team, den Gonzaga Bulldogs. So haben bereits einige Oldenburger Nachwuchstrainer einen Teil ihrer Ausbildung an der renommierten Universität von Gonzaga absolvieren können und sind dabei in Kontakt mit Elias Harris getreten.

Doch auch diese Idee dürfte seit heute eher in die Kategorie Wunschtraum“ sortiert werden. So verkündete Manager Schüller in der heutigen Ausgabe der Nordwest Zeitung, dass sowohl Harris als auch Idbihi kein Thema für die Baskets seien.

Die Verpflichtung eines weiteren deutschen Rotationsspieler dürfte sich damit erledigt haben. Allerdings gibt es aktuell Gerüchte, dass die Baskets ein großes Talent nach Oldenburg lotsen könnten. Dominic Lockhart (U20 Nationalspieler) ist lt. Berichten aus Gießen auf dem Sprung nach Oldenburg. Der 19 Jährige gilt als hoch talentierter Spieler. Im letzten Jahr verzichtete er auf BBL Einsätze bei den Gießen 46ers, um die Chancen auf eine College Karriere zu wahren. Jetzt scheint er sich jedoch für den Standort Oldenburg entschieden zu haben. Für die Baskets ist diese Verpflichtung in Hinblick auf die Zukunft sehr interessant. Mit 1,97m Körpergröße hat er als Aufbauspieler ideale Voraussetzungen für den europäischen Basketball. Zunächst wird er vermutlich seine Einsatzzeiten im ProB Team der Baskets Akademie Weser Ems (Kooperationspartner der EWE Baskets) erhalten. Eventuell erhält er eine Doppellizenz und kann neben dem Training mit den Profis auch schon ein wenig Bundesligaluft schnuppern.

Wer wird der Burrell Nachfolger?

Damit sind wir auch bei der aktuellsten und zugleich spannendsten Frage der Oldenburger Offseason angekommen. Seine Schwachstellen: Ihm fehlte die Konstanz in seinen Leistungen, er verursachte viele Ballverluste und hatte durch seine tlw. robuste Gangart in der Verteidigung ein relativ schlechtes Standing bei deutschen Schiedsrichtern. Das alles sprach dann letztendlich doch für eine Trennung von Burrell, die auch für viele Fans nachvollziehbar war. Letztendlich ist es die einzige Position im Kader des Vorjahres, die sich ganz realistisch aufwerten lässt.

Das Anforderungsprofil an den Nachfolger von Burrell war im Fanlager schnell und klar umrissen: Ein guter Rebounder und Verteidiger sollte es sein, der dazu einen soliden Wurf besitzt, um Chubb Freiräume unter dem Korb zu ermöglichen. Klingt ein wenig nach der berühmt berüchtigten eierlegenden Wollmilchsau“. Doch Schüller untermauerte am heutigen Donnerstag diese Erwartungen. Man sei sich mit einem US Amerikaner aus einer anderen europäischen Liga fast einig. Dieser erfüllt lt. Schüllers Schilderungen oben genanntes Profil. Wünschenswert wäre es aus meiner Sicht, wenn der neue Spieler auch die Position des Centers bekleiden könnte. Durch mehr Variabilität könnte besser auf unterschiedliche Spielsituationen und Matchups reagiert werden.

Wahrscheinlich müssen wir Oldenburger uns gar nicht mehr lange gedulden. Lt. Schüller könnte der Vertrag mit dem Neuzugang schon am Ende der Woche unterschrieben sein. Ein letztes Mal wird es also in dieser Offseason noch kribbeln, wenn die Baskets ihren nächsten virtuellen Trommelwirbel ankündigen.
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