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Es ist angerichtet: 305 Spiele und die Uhren stehen wieder auf null. Nach sieben langen Monaten geht es endlich auf die Zielgerade der Saison mit dem Heimspiel der Telekom Baskets Bonn gegen ratiopharmulm läutet die BBL am Mittwoch die schönste Zeit des Jahres ein. Sechs der acht Playoff Plätze waren bis zum letzten Spieltag hart umkämpft, und auch die finalen Paarungen versprechen überwiegend Spannung und interessante Matchups.

Ludwigsburg fordert Bamberg: Die Oberfranken genießen seit Weihnachten die (nicht uneingeschränkte, aber durchaus dominante) Vormachtstellung in der Liga, aber einem von John Patrick gecoachten Team ist jederzeit alles zuzutrauen.

Für die vierteilige Playoff Vorschau wurden unter anderem die Crunchtime Stats der Hauptrunde ausgewertet. Crunchtime“, das sind (in der allgemein geläufigen Definition) die letzten fünf Minuten des vierten Viertels oder der Verlängerung, wenn beide Teams nicht mehr als fünf Punkte voneinander entfernt sind. Situationen also, in denen das Spiel auf der Kippe steht und jeder Angriff zählt. Denn in den Playoffs werden die Rotationen kürzer, die qualitative Dichte höher und jeder Ballbesitz wichtiger. Die Crunchtime Stats der Hauptrunde sollen also auch Auskunft darüber geben, wie die Teams unter Druck agieren. Denn wer Meister werden will, muss dem Postseason Druck standhalten.

Brose Baskets (1) vs MHP Riesen Ludwigsburg (8)

Es war nicht unbedingt abzusehen, dass Bamberg im ersten Jahr nach dem Umbruch schon so weit sein würde. Die neuformierte Mannschaft fand immer besser zusammen, spielte sich spätestens nach dem Sieg gegen Alba an Weihnachten in einen Rausch und geht als wohl komplettestes Team, definitiv aber als verdienter Hauptrundensieger in die Playoffs. In der heimischen Brose Arena sind die Baskets ungeschlagen und konnten alle direkten Vergleiche in der abgelaufen Meisterschaftsrunde für sich entscheiden alle, bis auf einen: den gegen die MHP Riesen. Kennedy auf dem Flügel ebenfalls immer besser in die Saison gefunden. Sie werden an beiden Enden des Feldes einiges richtig machen müssen, um den ehemaligen Serienmeister aus Bamberg bei der anvisierten Rückkehr auf den Thron ins Straucheln zu bringen.

Denn das Team von Head Coach Andrea Trinchieri stellt die am flüssigsten laufende Offensive der Liga: Quoten von 51,6 Prozent aus dem Feld, 40,7 Prozent von hinter der Dreierlinie kein anderes Team trifft hier über 50,0 respektive 40 Prozent seiner Würfe. Und das Unheimliche: In der Crunchtime legen die Oberfranken noch einen Gang zu. Wenn das Spiel auf der Kippe steht, treffen sie 53,2 Prozent aus dem Feld und satte 60,0 Prozent aus dem Drei Punkte Land. Natürlich spielte kein Team weniger Crunchtime Ballbesitze als die Oberfranken, dafür agierte der Hauptrundenerste im Saisonverlauf zu dominant. Wenn die Bamberger aber in die Situation kamen, waren sie (abgesehen von der Overtime Niederlage gegen Braunschweig) offensichtlich bestens vorbereitet.

Brad Wanamaker,
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Ryan Thompson und Trevor Mbakwe bilden hier das Gerüst, Janis Strelnieks ist der heimliche Anführer, Daniel Theis an guten Tagen zu allem in der Lage. Der Kader ist bis zur zwölften Position stark aufgestellt. Um dieses Team zu schlagen, braucht es den perfekten Tag drei perfekte Tage? Schwierig, erst recht für Ludwigsburg. Die Riesen nehmen 43,9 Prozent ihrer Würfe in der Restricted Area, der vierthöchste Wert der Liga und zweithöchste unter allen Playoff Teams. Sie erarbeiten sich also viele der vermeintlich einfachen Würfe; hier können Jon Brockmans Post ups sowie die aggressiven Drives von Kennedy und Kerron Johnson Bambergs Big Men um Mbakwe, Theis, Elias Harris und ggf. Dalibor Bagaric vor ernsthafte Probleme stellen.

Das Problem dabei: Sie treffen diese Würfe in Ringnähe zu selten. Vor allem Brockman verwertet seine vielen Offensiv Rebounds zwar sehr sicher, tatsächlich kann aber nur Trier auf eine noch schwächere Quote aus der Zone um den No Charge Halbkreis verweisen. Und da im Team zudem außer Shawn Huff keiner seinen Dreier sicher trifft, rangiert Ludwigsburg offensiv im Mittelfeld der Liga.

Nein, um Bamberg ernsthaft gefährden zu können, braucht es ein ausgeglichenes Team. Im Angriff allerdings haben die Barockstädter in der Breite kaum Playoff Niveau; gerade in entscheidenden Momenten klickte die Offensive bei 92,4 Punkten pro 100 Ballbesitzen so schwach wie keine andere der Liga hinter Trier, Bayreuth, Tübingen, Crailsheim, Bremerhaven

Ihre Vorteile erarbeiten sich die Schwaben wie sollte es unter John Patrick auch anders sein in der Defensive. Sie sind das viertbeste Defensiv Rebound Team der Liga (73,5% DREB) und werden gegen eins der besseren Offensiv Rebound Teams auf die Probe gestellt werden. Auch die Brose Baskets werden sich nicht leicht tun, das zeigten die Hauptrundenduelle der beiden Teams. Die Bamberger allerdings sind zuhause eine Macht, offensiv wie defensiv zu stabil, um sich von Coach Patricks taktischen Kniffen überraschen zu lassen. Und die Ludwigsburger offensiv oft zu statisch,
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um die Bamberger Verteidigung ernsthaft ins Wanken zu bringen.