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Da gebe ich dir grundsätzlich Recht.

Ich habe in meiner aktiven Zeit als Schiedsrichter (das war noch bevor es Rulesletter gab) immmer versucht, möglichst den Sinn hinter den Regeln zu erfassen und auch danach, im Sinne des Spiels, zu entscheiden. Ich denke (hoffe), dass mir das in der ganzen Zeit auch überwiegend gelungen ist. Mit den Regelauslegungen, die man den Schiedsrichtern heute mit an die Hand gibt, macht man es den Refs etwas einfacher und das ist auch gut so, denke ich. Dennoch muss nach wie vor der gesunde Menschenverstand mit eingeschaltet werden und wo Dinge nicht ganz klar geregelt sind, muss man vielleicht dann doch ein Stückchen weiterdenken. Ich glaube, dass das hier so ein Fall ist.

Nun pfeife ich aber selber nicht mehr aktiv sondern stehe „nur“ noch als Trainer an der Seitenlinie. Da komme ich zum Glück nicht mehr in die Situation, das entscheiden zu müssen, wünsche mir aber doch immer wieder Schiedsrichter, die den Mut haben, vor allem sinnvoll zu entscheiden, wenn mal etwas strittig ist.

schellsky schrieb am 23.08.2013 17:59:

., wünsche mir aber doch immer wieder Schiedsrichter, die den Mut haben, vor allem sinnvoll zu entscheiden, wenn mal etwas strittig ist.

Wir denken vermutlich sehr, sehr ähnlich, was unser Anforderungsprofial an einen guten Ref angeht.

Gleichwohl lege ich Wert darauf, dass immer wieder folgende Unterscheidung gemacht wird:

1. Eine Sitaution ist geregelt es gibt eine Vorgabe.

2. Eine Situation ist nicht geregelt es fehlt an einer Vorgabe.

Da gibt es keinen Spielraum für den Ref. Die Regel / Interpretation / Vorgabe ist anzuwenden. Auch wenn dem Ref die R/I/V persönlich nicht zusagt, er hat sie umzusetzen. Darauf müssen sich alle anderen (Spieler, Trainer, SR Kollege, Fans) verlassen können. Bitte keine Privat Regeln.

In solchen Situationen benötigt man einen Ref, der Art. 47 mehr als einmal gelesen hat. Und der ihn hoffentlich verstanden hat. Jede nicht geregelte Situation sowie alle Fälle, wo ein Ermessensspielraum verbleibt, müssen in bereinstimmung mit dem Spielgedanken unter Einsatz von Erfahrung und gesundem Menschenverstand entschieden werden.

Wenn es um Meinungen geht, soll sich jeder äußern Meinungsvielfalt ist toll. Wenn nach Fakten gefragt wird, sollte nur antworten, wer die Fakten kennt und sie verständlich erklären kann. Danke.

schellsky schrieb am 23.08.2013 17:22:

Meiner Meinung nach sollte man sich Gedanken darüber machen und zu dem Ergebnis kommen, dass das alleinige Halten des Balles nicht ausreicht, um die Ballkontrolle zu begründen. Für mich macht es, so wie es jetzt ist, keinen Sinn und ich würde es so auch nicht pfeifen.

Darf ich mal höflich fragen warum? Ich bleibe mal bei dem Beispiel. Der Spieler B4 kann den Ball fangen und zurück ins Spielfeld schmeißen und hat damit die Chance in „echten“ Ballbesitz zu kommen, zu dem Preis, dass es möglicherweise neue 24 Sekunden gibt. Oder er tippt ihn einfach ins aus und es gibt Einwurf Seite mit 3 Sekunden. Oder er lässt den Ball durch, wenn er meint, dass sei am günstigsten. So wie sie ist belohnt die Regel Antizipation und schnelle Auffassungsgabe, sowie Spielübersicht. Was ergibt daran keinen Sinn?

Das hatte ich weiter oben schon mal erklärt. Es geht um die Ballkontrolle.

Aus meiner Sicht sollte der Begriff „Ballkontrolle“ bedeuten, dass ich den Ball tatsächlich kontrolliere. Das beinhaltet dann auch das kontrollierte bzw. gezielte Weiterspielen des Balles. gegeben, wenn ich zwar mit dem Ball über die Seitenlinie springe, aber durchaus in der Lage bin, einen gezielten Pass zu meinem Mitspieler zu spielen oder es zumindest zu versuchen. Wenn ich aber den Ball noch so eben mit beiden Händen zu fassen bekomme und ihn nur noch über meinen Kopf rückwärts ins Feld werfen kann, dann ist das kein kontrolliertes Zuspiel. Und in so einem Fall meine ich, dass man nicht von Ballkontrolle sprechen kann. Und wenn keine Ballkontrolle vorliegt, gibt es auch keine neuen 24 Sekunden, wenn der Gegner erneut an den Ball kommt. Das ist freilich meine ganz persönliche Sichtweise. Die Regelauslegung besagt zur Zeit etwas anderes, nämlich, dass Ballkontrolle vorliegt, wenn der Ball mit beiden Händen gehalten wird. Damit gehe ich, wie oben erläutert, eben nicht konform und habe deshalb geschrieben, dass das alleinige Halten des Balles mit beiden Händen noch keine Ballkontrolle begründen sollte. Somit macht die momentane Regelauslegung aus meiner Sicht keinen Sinn. Aber da kann man sicher unterschiedlicher Meinung drüber sein.

Das hatte ich schon gelesen, aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich’s so richtig kapiert habe.

Hängst du dich wirklich nur an dem Wort „Ballkontrolle“ auf, oder gibt es für dich Basketballgründe, warum es an der Stelle keine neuen 24 geben sollte? Letzteres fände ich spannend, aber ich werde hier nicht ausgiebig über Begrifflichkeiten diskutieren, auch wenn ich denke, dass Ballkontrolle nicht das Problem ist, sondern Kontrolle über das Spielfeld.

Kontrolle über das Spielfeld? Sorry, aber jetzt schnall ich nix mehr.

Ich hänge mich nicht an dem Begriff „Ballkontrolle“ auf, sondern an dem, was er bedeutet Beispiel:

Mannschaft A hat den Ball, ein Spieler der Mannschaft B, kommt bei einem Pass von A1 mit einer Hand an den Ball, der Ball, rollt über das Spielfeld, mehrere Spieler beider Mannschaften werfen sich hinterher, keiner bekommt den Ball aber richtig zu fassen, obwohl Spieler beider Mannschaften den Ball berühren. Der Ball ändert mehrfach die Richtung und nach ca. 5 Sekundentippt Spieler B2 den Ball unkontrolliert weg, bevor es Spieler A3 gelingt, den Ball aufzuheben und ein Dribbling zu beginnen.

In einem solchen Fall wird die 24 Sekunden Uhr ja nicht zurückgestellt, da die Ballkontrolle nicht gewechselt hat.

Nun vergleichen wir die Situation mit der, wo der Spieler den Ball unkontrolliert mit beiden Händen zurück ins Feld wirft. Auch hier ist es rein vom Zufall und der Antizipationsfähigkeit der Spieler abhängig, wer den Ball bekommt. Wo ist also der Unterschied, zu der gerade beschriebenen Situation, als Spieler B2 den Ball unkontrolliert wegtippt? Doch nur darin, dass er den Ball mit beiden Händen, statt mit einer Hand spielt. Im Ergebnis gibt es da für mich aber keinen Unterschied und deshalb sollten die Situationen auch gleich behandelt werden, also in beiden Fällen keine neuen 24 Sekunden meine Meinung.

Ok, jetzt hab ich’s. Der Unterschied liegt für mich da, dass das Problem einmal ist, dass man den Ball überhaupt nicht vernünftig spielen kann, im anderen Fall ginge das zwar, nur weiß man nicht wo der sichere Passweg ist.

Kontrollüberlegung für mich ist, man wird gut getrapped, muss den Ball aufnehmen, kann so gut wie nix sehen. Ich würde da die Ballkontrolle nicht verneinen. Genauso wenn ich hochspringe ohne eine Anspielstation zu haben.

Die Situationen sind ähnlich, aber nicht identisch, so dass man deine r Meinung sicher gut folgen kann.

für mich ist aber letztendlich ausschlaggebend, dass der Spieler die Wahl hat den Ball zu fangen oder nur weg zu tippen. Warum sollen da unterschiedliche Aktionen nicht unterschiedlich behandelt werden und ein Spieler belohnt werden, der die schlauere Entscheidung trifft?
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